Venenerkrankungen | Phlebologie

Erkrankungen der Venen gehören zu den großen Volkskrankheiten, auch junge Personen sind betroffen.

Mehr als die Hälfte der 18- bis 79-Jährigen haben Besenreiser und retikuläre Venen.

Jede zweite Person weist Veränderungen des venösen Systems auf. Die Gefahren, die von oft harmlos aussehenden Besenreiser und Krampfadern ausgehen, werden häufig unterschätzt.

Beinahe jeder Fünfte leidet unter Krampfadern bis hin zum Ulcus cruris, dem sogenannten offenen Bein.

 Das frühzeitige Erkennen und die konsequente Behandlung lindern Beschwerden und schützen vor schweren Folgeschäden.

Diagnostik

Zur Diagnostik kommt der farbcodierte Doppler-Ultraschall zum Einsatz, eine unverzichtbare und schmerzlose Untersuchung zur detailgenauen Erfassung des tiefen und oberflächlichen venösen Systems (Varizenmapping).

Mit dieser Untersuchung kann eine Aussage über die Funktionstüchtigkeit der Venen getroffen werden und für jeden Patienten eine individuelle Therapie erarbeitet werden.

Venentherapie

 Die Kompressionstherapie ist Vorsorge und Basis der Behandlung von Venenleiden.

 Weitere Methoden umfassen die Schädigung der Venenwand mit nachfolgender Stilllegung der Vene im Sinne einer Sklerosierungstherapie (z.B. mit Verödungsmittel in Flüssig- oder Schaumform) ohne Narkosenotwendigkeit.

 Auch die chirurgische Maßnahme, das so genannte Stripping, ist nach zuvor erfolgtem Mapping eine erfolgreiche Standardmethode.

 

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